Das Bett ist die Hölle, so schlecht hab ich schon lange nicht mehr geschlafen, auch wenn sich die Ohropax als Segen herausgestellt haben, denn einer der Mitbewohner schnarcht und die Wände und und überhaupt alles in diesem Hotel sind so dünn und wackelig das man jede Bewegung im Haus nicht nur hört sondern auch spürt, ganz davon zu schweigen das mein Bett um 30cm hin und her schwankt wenn sich der im unteren Bett bloß umdreht. Seekrank könnte man werden.
Das "Frühstückt" das in diesem "Hotel" geboten wird, wofür man, wenn mans nicht beim Zimmer dabei hat, noch £2,5 extra zahlen würde, besteht aus einer Wegwerf-Plastik Box, in der sich ein in Plastik eingeschweißtes Weckerl, ein Stückchen Butter, ein kleines Schälchen Marmelade, ein verschweistes Plastikpackerl mit 125ml Orangensaft und ein seltsamer Kelloggs-Frucht-Riegel befindet. Besser als nix, aber bezahlen würd ich nicht dafür.
London For Free
Paddington - Bakerloo line - Oxford Circus - Central line - St. Paul's
Von dort kommt man zu Fuß über die Millenium Bridge zur Modern Tate Gallery
, die in einem alten, umgebauten Kraftwerk untergebracht ist. Dort gibts eine tolle Ständige Sammlung, für die man keinen Eintritt bezahlt. Nur für die wechselnden Sonderausstellungen wäre Eintritt zu bezahlen. Gewöhnugsbedürftig ist nur die thematische Zusammenfassung der der Werke in der Dauerausstellung, etwas unkonventionell. Picasso, Matisse, Dalí, Mirò, Pollock, Lichtenstein, Warhol und viele andre, Sortiert nach den Bereichen:- Concourses
- History/Memory/Society
- Landscape/Matter/Environment
- Nude/Action/Body
- Still Life/Object/Real Life
National Walking Day & Thames Festival
Eigentlich wollten wir dann nur wie dumme Touristen einfach über die Tower Bridge spazieren, gerieten auf dem Weg dorthin aber in zwei andre Veranstalltungen, von denn wir garnichst wusste. Erstens war heute National Walking Day, andrerseites fand das Thames Festival statt.
Wir waren also nicht alleine auf unsrem Weg zur Tower Bridge, tausende Leute waren mit uns unterwegs. Bei einem Infostand wurde mir ein kleiner Schrittzähler in die Hand gedrückt, um meinen persönlichen Erfolg beim Walking Day messen zu können. Damit konnte ich dann feststellen wieviel Schritte ich an diesem Tag noch machen würden.
Aber erst war eine Stärkung bei Starbucks notwendig, Caffè americano grande with plain milk, £1,85.Kaffee kann wirklich zur Droge werden, Coffein, unverzichtbar!
Die Tower Bridge, neben dem Palace of Westminster, in dem die Houses of Parliament untergebracht sind, den roten Doppeldeckerbussen, Telefonzellen und Briefkästen das ultimative Wahrzeichen Londons hat sich direkt vor unsren Augen geöffnet, sieht man auch selten. Leider blieb sie nicht mal stecken, die bösen Computerfehler kommen auch nie dann wenn man sie braucht.

Das drübergehn war dann weniger spektakulär, außer das mich eine amerikanische Touristin für einen Einheimischen gehalten haben muss, als sie mich nach dem Weg irgendwohin fragte. Ich konnte ihr sogar helfen. Aber ich als Tourist würd mich wirklich immer den am einheimischst Aussehensten fragen, der in der Nähe ist. Ob ich jetzt gekränkt sein soll das ich gefragt wurde oder nicht ist mir bis jetzt nicht klar.
shopping on sunday
Bank - Central line - Tottenham Court Road
Von dort zu Fuß zum Leicester Square. Wir stellen fest das hier fast alle Geschäfte auch am Sonntag offen haben. Ein bisschen Bücher-stöbern ist ja nie schlecht.
Am Leicester Place suchen wir das Prince Charles Cinema, das Robert Rotifer in seiner London for Beginners-Serie erwähnt hat. Zwischen Haagen Däzs & Starbucks rauf Richtung Lisle Street, dort werden wir fündig. Gegen die andren 5 oder 6 Kinos die in der direkten Umgebung sind, kosten hier die Karten nicht £8-£10, sondern maximal £4. Also kaufen wir uns gleich Karten für die Abendvorstellung von Silver City.
Dort befindet sich auch das Chinesiche Viertel, unabsichtlich stolpern wir auch in so eine typsiche Parade mit drachen und Trommeln und so weiter, die von einer Horde hoch erhobener Camcorder verfolgt wird. Schrecklich!
Kurz durch die Old Compton Street gegangen (bei Tag einfach harmlos) machen wir und auf den Weg Richtung Piccadilly Circus und kommen zufällig am Vintage Magazine Shop in der Brewer Street vorbei.
Dann noch kurz ein paar Sandwiches und Bier bei Tesco in der Regent Street gekauft und ab zurück ins Hotel, ausruhen.
10520 Schritte warens von Modern Tate bis ins Zimmer, also rund 5km zu Fuß, mhh, garnicht so viel.
sunday evening
um 9.00pm beginnt das Kino, 1,5h vorher machen wir und auf den Weg, die U-Bahn ist zwar praktisch, hat aber auch ihre Tücken, also sollte man früh genug wegfahren.
Das Kino selbst hat nur einen Saal, der ist aber ziemlich groß. Er ist fast eben, dafür hängt die Leinwand ziemlich hoch. Die Sitze sind gemütlich, hinten gibts breite Love-Chairs und es gibt freie Platzwahl. Es werden 4 Filme pro Tag gespielt, so eine Mischung aus Mainstream und Programmkino, großteils ziemlich gut, vorallem wenn man den Preis gegenüber den andren großen Kinos gleich ums Eck bedenkt.
Der Film Silver City war ganz lustig, wenn Amerikaner verarscht werden kanns fast nicht schlecht sein.
Nach dem Kino gings nur mehr ab ins Hotel, ein paar Bier trinken, diesmal gabs Fosters.
Nachher, in meinem 5 bed male dorm, stellte ich fest das einer der Mitbewohner seinen eigenen Gebetsteppich mithatt. Schlafe ich in einer Terrorzelle, liege ich auf der Achse des Bösen?
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