Das Rote Kreuz war vor Ort um bei den zahlreichen Konzerten und Programmpunkten für die Sicherheit der Gäste zu sorgen.
Bereits um 21.00 startete der Countdown. Auf dem Linz Hauptplatz, dem Alten Markt, der Nibelungenbrücke und der Donaulände konnte man sich je nach Geschmack zu den unterschiedlichsten musikalischen Klängen einstimmen. Im Brucknerhaus hatten sich Ehrengäste aus Kultur, Politik und Wirtschaft eingefunden um gemeinsam mit Bundespräsident Dr. Heinz Fischer das Kulturhauptstadtjahr offiziell zu eröffnen.
Die letzte halbe Stunde vor Mitternacht verbrachten die meisten Besucher auf und rund um die Nibelungenbrücke, um die Hautattraktion nicht zu verpassen. Begleitet vom Klang der Pummerin wurde ins neue Jahr getanzt, bevor um 00.10 die Rakentensymphonie startete.
Doch damit waren die Feierlichkeiten noch lange nicht zu Ende, für viele hatte nun der Abend erst richtig begonnen. Bei Attwenger wurde am Hauptplatz noch bis 2.00 getanzt bis sich die Nachtschwärmer zu den Konzerten in die Brückenkopfgebäude begaben.
Doch solch eine große Feier hat auch ihre Schattenseiten. Bereits ab den frühen Abendstunden waren die Einsatzkräfte vom Roten Kreuz verstärkt unterwegs bevor um 22.00 die Hauptambulanz im Erdgeschoss des ehemaligen Finanzgebäudes Ost in Betrieb ging. Acht Rettungssanitäter, zwei Notfallsanitäter und zwei Notärzte kümmerten sich um die Patienten während zwei Fußtrupps am Hauptplatz ständig verfügbar waren. Vier Rettungswägen standen rund um Lentos und Brucknerhaus bereit, sechs weitere sorgten für den Transport der Patienten zu Hauptambulanz beziehungsweise. ins Krankenhaus.
Doch was bewegt einen dazu, freiwillig Silvester hier zu arbeiten, anstatt selbst mit Freunden zu feiern? „Hier kann ich bei solch einem besonderen Ereignis mithelfen, das gibt’s nicht jedes Jahr!“ erklärt die zwanzigjährige Erika, die seit einem Jahr als ehrenamtliche Rettungssanitäterin beim Roten Kreuz Linz arbeitet.
Doch der Abend verlief ruhig und nur 15 Patienten benötigten unsre Hilfe. Während 9 etwas zu tief ins Glas geschaut hatten waren es für 6 die Feuerwerkskörper, die zu Verletzungen führten.
„Manche haben einfach ein bisschen zu viel getrunken“, so der Notarzt Dr. Josef Früwirth
„Für sieben Personen endete die Silvesternacht leider im Krankenhaus„ zieht der Einsatzleiter Christian Bayer sein Resümee.
Auch außerhalb der Innenstadt kam es zu kleineren Zwischenfällen. 70 Transporte waren im Raum Linz zwischen 20.00 und 03.00 Früh durchzuführen. „Silvester ist eine unsrer einsatzstärksten Nächte im Jahr, doch wir waren gut vorbereitet. “ sagt Harald Haghofer von der Rettungsleitzentrale Linz
weitere Infos zu Linz09
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen