Montag, Februar 13, 2006

> Ambulanzdienst beim IKEA-Abverkauf

Am 13. Februar fand der Abverkauf im alten IKEA Haid statt, bei dem das Rote Kreuz mit zwei SEWs und einem Mannschaftstransporter den Ambulanzdienst stellte.
Das Ambulanzteam, bestehend aus acht freiwilligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Ortsstellen Traun und Linz war im Center Haid vor Ort, um den zu erwartenden Besuchermassen im Fall des Falles rasch Hilfe gewähren zu können.

Das Team war von 6.30 bis 12.00 Uhr im ehemaligen Kinderland am Eingang des Geschäfts stationiert und wurde von dort im Bedarfsfall zur Versorgung entsandt. Als Unterstützung war die IKEA-Betriebsärztin ebenfalls vor Ort.

Um 7.00 Uhr wurden die ersten der 4.500 wartenden Kunden eingelassen, von denen bis zu 500 schon seit dem Vorabend vor der verschlossenen Tür in der Kälte ausgeharrt hatten. Aufgrund des großen Andranges waren jedoch bereits um 8.00 Uhr alle verbliebenen Möbel von den Kunden in Beschlage genommen worden und der Abbau war voll im Gange, worauf um 8.30 Uhr der Eingang bereits wieder geschlossen wurde.
Bedingt durch das Gedränge am Eingang kollabierten vier Personen und mussten ambulant versorgt werden. Weiters wurden noch drei Patienten mit Fingerverletzungen und einem abgeschürften Knie behandelt. Auch im neuen IKEA-Gebäude waren wir bereits im Einsatz. Ein Gabelstapler war durch Überladen vornübergekippt, der Fahrer kam mit dem Schrecken davon.

Abschließend ist zu sagen, dass der ganze Abverkauf vom IKEA-Team bestens organisiert war und die Zusammenarbeit mit den Einsatzkräften funktionierte tadellos.


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